ABUS lagert IT in die Microsoft-Cloud aus

ABUS Schweiz AG, Baar

 

ABUS steht für Sicherheit. Und für Qualität. Doch genau das konnte die eigene IT des Herstellers von Schliesssystemen an seinem Schweizer Standort in Baar nicht mehr gewährleisten. Also ging die ABUS Schweiz AG auf Nummer Sicher und modernisierte ihre Rechenumgebung. Heraus kam ein Strategiewechsel: Statt in das eigene Rechenzentrum zu investieren, setzt ABUS Schweiz auf Cloud-Services von Microsoft.

 

 

Wer sein Fahrrad oder seine Tür absperrt, macht das mit ABUS. Oder hat das ziemlich sicher schon einmal mit ABUS gemacht, denn seit 1924 entwickelt und produziert das deutsche raditionsunternehmen Schliesssysteme aller Art. Ob Schlösser für Fahrräder, Schneemobile und Boote oder umfassende gewerbliche Alarm- oder Schliessanlagen – höchste Qualität und einfache Bedienung sind die Eckpfeiler der ABUS-Lösungen. «Und was wir von unseren Produkten verlangen, verlangen wir auch von unserer IT», erklärt Marco Rogger, Leiter Innendienst bei der ABUS Schweiz AG. Als Projektverantwortlicher hatte er die Modernisierung des eigenen Rechenzentrums über. Dort gab es dringenden Handlungsbedarf: Die heterogen gewachsene Serverumgebung konnte die hohen ABUS-Erwartungen an einer modernen IT nicht mehr erfüllen. Insbesondere das Thema «mobiles Arbeiten» bzw. die Einbindung mobiler Geräte sorgte für viel Aufwand und Kopfzerbrechen. «Wir wollen uns um unsere Kunden kümmern, nicht um die IT. Deshalb musste eine Lösung her, die einfach, schlank und flexibel aufgestellt ist – sowohl bei den Services als auch bei den Kosten», so Rogger.

Cloud manifestiert neue IT-Strategie
Rogger machte sich auf die Suche – und wurde beim IT-Dienstleister first frame networkers ag fündig. Im Gegensatz zu den ABUS-Produkten zeigte sich Rogger nicht verschlossen, als ihm die IT-Experten das Konzept für eine neue Infrastruktur vorstellten. Vom eigenen Rechenzentrum war dabei nicht mehr viel übrig, besser gesagt, gar nichts mehr. Der Ansatz: Die ABUS-IT wandert in die Cloud. «Höchste Qualität und einfache Bedienung – was wir von unseren Produkten verlangen, verlangen wir auch von unserer IT.» Marco Rogger, Leiter Innendienst bei der ABUS Schweiz AG

«Der Strategiewechsel von der eigenen Rechenzentrums-IT hin zu Cloud-Services fordert nicht nur ein Umdenken, sondern ist auch ein Vertrauensvorschuss in die heutigen Technologien. Microsoft kann diesen mit seinen Services optimal erfüllen», weiss Stefan Giger, Teamleiter SMB Accounts und Senior System Engineer bei der first frame networkers ag. Gemeinsam mit seinem Team migrierte er im März 2015 für ABUS Schweiz die Daten in die Cloud. Das Rückgrat der neuen Infrastructure-as-a-Service-Plattform bildet dabei ein Windows Server 2012 mit Remote Desktop Services. Für elf Mitarbeitende von ABUS Schweiz richtete er weiter den Zugriff auf verschiedene Microsoft Cloud-Services wie Office 365 ein und schulte diese darauf.

Mehr Service mit mehr Wert
«In Richtung Cloud umzudenken, hat uns viel gebracht, insbesondere Mobilität, Kostenkontrolle, Flexibilität und hohe Verfügbarkeit in der IT», weiss Rogger zu berichten. So können beispielsweise dank Exchange Online und Office 365 wichtige Emails oder Unterlagen von überall und auf den unterschiedlichsten Geräten geöffnet werden. Auch die Kommunikation hat sich durch den durchgängigen Zugriff auf Kalender und gemeinsam genutzte Datenbanken verbessert. Zudem hat ABUS Schweiz die Kosten der IT durch das Lizenzmodell und die entsprechende monatliche Abrechnung im Griff. Damit ist eine Planung nach eigenen Bedürfnissen möglich – und ABUS Schweiz kann flexibel adaptieren, sollten neue Services benötigt werden. Entsprechend positiv resümiert Rogger das IT-Projekt: «Was auch immer kommt, wir sind zukunftsfit.»

 

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