Grundsätzlich ist das eine gute Nachricht für Schweizer Unternehmen. Microsoft passt per 1. Februar 2026 die Preise in lokalen Währungen an und senkt sie hierzulande deutlich. Der Grund liegt nicht in neuen Angeboten oder Sparprogrammen, sondern ganz pragmatisch bei den Wechselkursen.
Warum Microsoft die Preise senkt
Microsoft gleicht seine Preise regelmässig an Währungsschwankungen an. Ziel ist es, dass Kundinnen und Kunden in verschiedenen Ländern vergleichbare Preisniveaus haben.
Konkret heisst das für die Schweiz per 1. Februar 2026:
- Durchschnittliche Preissenkung von 9,5 Prozent
- Anpassung betrifft kommerzielle Cloud Services
- On premises Software bleibt unverändert
Nicht alle Microsoft Services profitieren von dieser Anpassung. Azure Dienste, die über das Microsoft Customer Agreement bezogen werden, werden weiterhin weltweit in US-Dollar verrechnet. Diese Preise bleiben unverändert und sind von der Senkung ausgenommen.
Microsoft weist zudem darauf hin, dass die prozentualen Anpassungen je nach Produkt leicht abweichen können. Rundungen und unterschiedliche Berechnungslogiken spielen dabei eine Rolle.
Die Kehrseite ab Juli 2026
Wie wir bereits letzte Woche in einer News Meldung berichtet haben, hat Microsoft angekündigt, dass ab dem 1. Juli 2026 die Listenpreise für Microsoft 365 je nach Produkt ansteigen werden. Diese Erhöhung bleibt bestehen und wird durch die Währungsanpassung nicht aufgehoben.
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